•                                                                   Förderung Kulturreferat LH München

    MK: Open Call: What is the City?

    Wer ist wie situiert im Netzwerk dieser Stadt, wer bewegt sich auf welchen Wegen?
    Welche Rollen geben der Stadtraum, seine Strukturen und Gebäude vor?
    Wo und wie können wir uns offen begegnen?
    Welche Körper müssten hier und jetzt zusammenkommen?
    Welche Schichten ließen sich hier an diesem Ort offenlegen, welche müssten übereinandergelegt werden?

    Mit drei künstlerischen Residenzen möchten die Münchner Kammerspiele frei produzierende Künstler*innen und Gruppen einladen, sich am Forschungsfeld What is the City? zu beteiligen und gemeinsam mit den Kammerspielen an den Schnittstellen von Theater und Stadt zu experimentieren: Wenn München also ein Geflecht von Straßen und Gebäuden, Geschichten und Gebärden, Regeln und Freiräumen, sichtbaren und unsichtbaren Seinsweisen ist, was müsste sichtbarer werden, was hinzugefügt, was freigeräumt, was erzählt, was berührt, was geschützt?

    Bewerbungen bis zum 17. Januar 2021 an stadtresidenz@kammerspiele.de

    Weitere Informationen

    Bewerbungsauschreibung

    Eine Frau taucht Anfang 1918 unvermittelt an der Seite Kurt Eisners in München auf und betreibt gezielte Agitation für einen Generalstreik, mit dem sie den Krieg beenden, den Frieden mit Russland erzwingen und Deutschland in eine Republik verwandeln will. Es ist Sarah Sonja Lerch, geb. Rabinowitz (1882-1918), die schon nach wenigen Streiktagen verhaftet und 8 Wochen später im Gefängnis Stadelheim erhängt aufgefunden wird. Wer war diese Frau? Eine gelangweilte Professorengattin, die den Aufstand probte? Eine russische Agentin? Die Geliebte Kurt Eisners?

    Sarah Sonja Lerch

    Seit 24. November steht die Ausstellung „Sarah Sonja Lerch – Münchens vergessene Revolutionärin“von Cornelia Naumann und Günther Gerstenberg im Kulturhaus Neuperlach, doch wir sind immer noch nicht sicher. Vielleicht können Sie uns helfen aufzuklären, wer Sarah Sonja Lerch denn nun wirklich war.

    Deshalb bitten wir Sie sich bei uns zu bewerben als:
    - kreative Spürnasen
    - demokratische Anarchistinnen und Anarchisten
    - belesene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlerin
    - arbeitssuchende Künstlerinnen und Künstlerin
    - alle, die irgendwas mit Medien zu tun haben
    - friedliche Revolutionärinnen und Revolutionäre

    - und natürlich alle, die einfach an der Ausstellung interessiert sind.

    Bewerbungen an info@kulturbunt-neuperlach.de
    Vorkenntnisse nicht vonnöten, nur eine gehörige Portion an Wissbegier!

    Video-Teaser zur Ausstellung

    Emre Akal gewinnt exil-DramatikerInnenpreis 2020!

    Wir gratulieren dem Neuperlacher WortSchau-Jurymitglied Emre Akal zum exil-DramatikerInnenpreis 2020 für sein Stück „Hotel Pink Lulu – Die Ersatzwelt“, vergeben von den WIENER WORTSTAETTEN in Kooperation mit dem Schauspiel Leipzig und dem Verein exil. Aus dem Juryspruch:

    „Hotel Pink Lulu“ ist ein witziger, sehr aktueller Text über Eskapismus, über Konsum als Trost gegen jegliche Form von Traurigkeit und darüber, wie großartig und doch überfordernd die digitale Durchdringung all unserer Lebensbereiche geraten kann – eine Überforderung, die der überbordende Text als Herausforderung an das Theater weitergibt. Mit dem exil-dramatikerInnenpreis wird im Jahr 2020 ein Autor ausgezeichnet, der das Verhältnis seiner Generation zur Zukunft und zur Gegenwart bemerkenswert genau beobachtet und ein kluges Stück über die Möglichkeiten des digitalen Exils vorgelegt hat.

    Emre Akal Foto Jean-Marc Turmes

    Foto: Jean-Marc Turmes

    Wir sind endlich umgezogen!

    Seit dem 14.10.2019 befinden sich unser Kulturhaus und unser Betriebsbüro in der Albert-Schweitzer-Straße 62, 1. OG.

    Wir freuen uns, euch auch hier begrüßen zu dürfen!

    (Foto: Fotostudio fly)

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