• WORTSCHAU FESTIVAL
    WortSchau6

    6. juriertes Theaterfestival am 23.10.

    Pepper Theater

     

    Auch dieses Jahr hat KulturBunt Neuperlach Theatermacher:innen und Nachwuchskünstler:innen dazu eingeladen, sich mit ihren Projektideen für das sechste WortSchau-Festival zu bewerben. WortSchau6 findet am 23.10.2021 im Pepper Theater statt.

    Die Ausschreibung ist nun geschlossen, in Kürze verkünden wir euch die diesjährigen Teilnehmer!

    Die Gewinnergruppe wird per Juryentscheid ermittelt und erhält den KulturBunt-Preis, der mit 3.000 € dotiert ist. Außerdem wird pro Abend ein Publikumspreis im Wert von 250 € vergeben.

    KulturBunt Neuperlach möchte die Gewinnergruppe des Wettbwerbs zudem darin begleiten und unterstützen, aus ihrer szenischen Präsentation eine abendfüllende Produktion zu entwickeln, um diese im kommenden Jahr im Pepper Theater zu zeigen.

    Dafür unterstützt KulturBunt die Gruppe mit:

    • Proberäumen

    • technischer Betreuung

    • PR-Werbung

    • siebzig prozentiger Beteiligung an den Vorstellungseinnahmen

    Die Gewinnergruppe bemüht sich selbst um Antragsstellung für zusätzliche Produktionsgelder. KulturBunt kann bei Bedarf auch hierbei begleitend und unterstützend mitwirken.

     

    WortSchau-Festival KulturBunt

     

    Aufführungsort des Festivals:

    Pepper Theater, Thomas-Dehler-Str. 12, 81737 München

    Technische Daten: 97 Plätze, Bühne: 78 qm, Höhe: 3,30m, Licht und Ton.

     

    Organisation, Jury:

    WortSchau6 wird geleitet von Bahar Auer. Die Jury besteht aus Olivia Ebert (Dramaturgin Münchner Kammerspiele), Sarah Bergh (Pädagogin für Politische Bildung/Diversitytrainerin), Emre Akal (Autor/Regisseur) und Guido Huller (Dramaturg).

     

    WortSchau5


    WortSchau5 KultrBunt Neuperlach

    Dass WortSchau5 solch ein Erfolg werden würde, hätte wohl vor einem halben Jahr niemand gedacht. Nahezu die gesamte Vorbereitungszeit stand unter dem Vorzeichen der Pandemie: Lange war ungewiss, ob das Theaterfestival dieses Jahr überhaupt stattfinden würde.
    Am Ende waren jedoch alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer glücklich über das Festival – von Veranstalter KulturBunt Neuperlach über die Jury bis zu den Theatergruppen. Auch das Publikum kam gleich doppelt auf seine Kosten: Wegen der begrenzten Plätze im Theater gab es im Kulturhaus zeitgleich ein Public Viewing per Livestream – die Stimmung vor Ort war besser als bei so manchem Fußballspiel.
    Besonders freuen durfte sich das „Loewenherz“-Ensemble um Regisseurin Simone Lindner, Autorin Lena Gorelik, Co-Regisseur Alexander Löwen sowie die beiden Breakdancer und Hauptdarsteller Jawad Rajpoot und Serhat Perhat. Ihr Beitrag gewann den KulturBunt-Preis im Wert von tausend Euro.
    „Loewenherz“ verwebt die Geschichte von Astrid Lindgren mit den Biographien der beiden Tänzer, den passenden Soundtrack dazu liefert das Duo „Fallwander“. Besonders beeindruckte die WortSchau-Jury um Sarah Bergh, Emre Akal, Guido Huller und Neuzugang Olivia Ebert von den Münchner Kammerspielen dabei, dass das Tanztheaterstück ein solch breites Publikum anspricht. Die Gruppe darf ihre Idee nun nächstes Jahr mit der Unterstützung von KulturBunt als abendfüllende Produktion im Pepper Theater zeigen. Die beiden Publikumspreise gingen an „Träume“ von Futur.X und „Die Windräder stehen still“ von Robert Bohne.
    Aber auch alle anderen Wettbewerbsbeiträge durften sich über einen Preis freuen: Wegen der aktuellen Situation hatte Festivalleitung Bahar Auer eigens einen „Coronapreis“ eingeführt. Den erhielten neben „Loewenherz“, „Träume“ und „Die Windräder stehen still“ Bruno Brandes mit „Mein Ideal ist so schön, ich kann es mir mein Leben lang ansehen“, Theresa Seraphin und Helena Kontoudakis mit „Naked Beauty“, das Kollektiv in:between mit „Orpheus:Zerlegt“, Maja Das Gupta mit „An Papu, meine indische Cousine“ und Johanna Mann mit „Enzian“. Die Jury hatte sie alle im Sommer aus einem breiten Bewerberfeld für das Festival ausgewählt.
    WortSchau ist ein Festivalformat, das vor vier Jahren von KulturBunt-Geschäftsführerin Bahar Auer ins Leben gerufen wurde. Theaterschaffende aller Couleur bekommen dabei die Gelegenheit, ihre noch unfertigen Projektideen zu präsentieren. Die Ideen dürfen 20 bis 30 Minuten lang sein und können von eigenen Texten bis Text-Adaptionen reichen. Das Festival findet alljährlich im Herbst statt und hat sich mittlerweile über Neuperlach hinaus etabliert. Zuletzt war die WortSchau4-Gewinner-Produktion „Wolves – I travel in packs“ von und mit Amélie Haller und Victoria Link im Pepper Theater zu sehen.

    Loewenherz WortSchau5 KulturBunt Neuperlach Foto Fotostudio FLY

    Foto: Fotostudio FLY

     

    Die WortSchau5-Jury:

    Barbara Mundel
    Geboren 1959 in Hildesheim, Studium der Neueren deutschen Literatur, Kunstgeschichte und Theaterwissenschaft, arbeitet seit den 80er Jahren als Dramaturgin mit den Stationen Theater Basel, Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz Berlin, Münchner Kammerspiele und Ruhrtriennale sowie als Regisseurin mit Schwerpunkt im Musiktheater (u.a. an der Oper Frankfurt und den Salzburger Festspielen). Von 1999 bis 2004 war sie Direktorin des Luzerner Theaters, von 2006 bis 2017 Intendantin am Theater Freiburg. Sie prägte die programmatische Frage nach einem „Stadttheater der Zukunft“. Von der Zeitschrift „Die deutsche Bühne“ wurde das Theater Freiburg unter ihrer Intendanz mehrfach für seine „ungewöhnlich überzeugende Theaterarbeit abseits großer Theaterzentren“ ausgezeichnet. Ab September 2020 ist sie Intendantin der Münchner Kammerspiele.

    Olivia Ebert
    Olivia Ebert arbeitet als Dramaturgin und Kuratorin im Kontext der freien darstellenden Künste. Gemeinsam mit Fanti Baum leitet sie das Theaterfestival Favoriten 2018 und 2020 in Dortmund. Davor entwickelten beide aus der freien Szene Frankfurts heraus Diskussions- und Präsentationsformate. Durch langjährige Zusammenarbeit ist Olivia Ebert zudem mit dem Künstlerhaus Mousonturm und mit der Theaterwissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt verbunden. Aktuell kuratiert sie neben Favoriten 2020 auch das Theaterfestival Schwindelfrei 2020 in Mannheim. Ab Oktober 2020 ist sie Dramaturgin an den Münchner Kammerspielen.

    Sarah Bergh
    Nach Presse- und Organisationsarbeit am Theater und in der Produktion für Tanz- und Performancefestivals, ist sie seit 2002 selbstständig in der Konzeption und Realisation von Kultur- und Kunstprojekten tätig. Der Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf Bildungsarbeit und den Themen Diversity, Diskriminierung und Empowerment. Sie kuratiert kontinuierlich Vermittlungskonzepte für Museen im Dekolonisierungskontext. Seit 2015 ist sie im Fachdienst Politische Bildung am Pädagogischen Institut - Kommunales Bildungsmanagement des Referates für Bildung und Sport der LH München tätig. Fortlaufend moderiert sie künstlerische und kulturpolitische (Diskussions-) Veranstaltungen.

    Emre Akal
    Lebt als Autor & Regisseur im Spannungsfeld zwischen München, Berlin und Istanbul. Sein Arbeitsschwerpunkt im Theater liegt in der streng formalen - bildlichen Übersetzung von gesellschaftsrelevanten Themen der Gegenwart. Momentan arbeitet er an einem Zukunftsmodell eines Staatstheaters.

    Guido Huller
    Geboren in München, Studium an der LMU (Theatergeschichte und Italienisch), Studententheater und Gründung einer freien Theatergruppe in München und Hamburg. Dramaturg an verschiedenen Stadt- und Staatstheatern, u.a. Am Residenztheater München, in Heidelberg (Chefdramaturg), Nürnberg, Dortmund, Künstlerischer Direktor Junges Theater Göttingen, Schauspieldirektor am Badischen Staatstheater Karlsruhe und bis zum Ruhestand 2017 Leiter des Theaterverlages Drei Masken. Seit Jahren Mitglied der Fachjury der Stadt München für die freien Bühnen. 2019 Bühnenfassung "Don Quijote" für die Schlossfestspiele Dorf Tirol, Meran. Lebt als freier Dramaturg in München.

     

    WortSchau4

     

    4. Juriertes Theaterfestival KulturBunt Neuperlach

    11. & 12.10.2019, 19:00 Uhr Pepper Theater

     

    KulturBunt Neuperlach hat auch in diesem Jahr wieder Theatermacher*innen eingeladen, Konzepte für geplante Projekte für das inzwischen vierte WortSchau-Festival einzureichen.

    Aus den zahlreichen Bewerbungen hat die Jury, diesmal bestehend aus Angelika Fink, Guido Huller und Emre Akal, sechs Ensembles ausgewählt, die am 11. und 12. Oktober 2019 ihre Arbeiten im Pepper Theater zeigten.

    Die Inszenierungen wurden als Vorschauen mit einer Länge von 20 bis 30 Minuten szenisch umgesetzt und der Jury und dem Publikum vorgestellt. Die Gewinnergruppe des Jurypreises erhält die Gelegenheit, ihre Idee als abendfüllende Produktion mit finanzieller und logistischer Förderung durch KulturBunt Neuperlach im kommenden Jahr im Pepper Theater umzusetzen. Zudem wird auch ein dotierter Publikumspreis vergeben.

     

    Die Beiträge in diesem Jahr waren:

    What I dream of when I don't sleep (AT) von Amélie Haller - Gewinner des Jurypreises

    after-credits-sequence von Azeret Koua - Gewinner des Publikumspreises

    Frauen am Fluss der Zeit von Berivan Kaya - Gewinner des Publikumspreises

    Der Himmel weint von Ensemble La Vie

    Das Konzert von KlangSpiel Theater

    Mia Filia von Stephanie Xaveria Stocker

     

    Am Preisverleihungsabend gab es zudem Live-Musik von Choons

     

     

     

    WortSchau3

     

                                                                                                                                                                Quelle: Fotostudio Fly

     

     

     

    Am 12. und 13. Oktober hat KulturBunt Neuperlach im Pepper Theater zum inzwischen dritten Mal das WortSchau-Festival veranstaltet. Sechs Ensembles waren eingeladen, der Jury und dem Publikum maximal 30 Minuten lange Auszüge aus geplanten Inszenierungen zu zeigen.

    Die Unterschiedlichkeit der Beiträge ist bereits zu einem Markenzeichen des Festivals geworden. Vor vollen Reihen reichte die Bandbreite der international besetzten Produktionen von musikalisch-performativ bis zum klassischen Sprechtheater. Schattentheater traf auf die Perlacher Mauer, Emanzipation auf Migration und Diktatoren, und das Theremin traf auf ein Klavier, das auch eine Harfe war...

    Zum Abschluss des zweitägigen Festivals entschieden die Jury (Andrea Funk, Emre Akal und Guido Huller) und das Publikum über die Preisvergaben.

    Die beiden Publikumspreise gingen an „Elzonius“ von CaseJam Productions und „Personenschaden“ von Carmen Schnitzer. Die Gewinner des Kulturforumspreises, Berivan Kaya und Wolfgang Gleixner, werden Ihr Stück „Beschränkung“ im Jahr 2019 ausarbeiten und in der Langversion und gefördert von KulturBunt im Pepper Theater zeigen.

     

     

     

    Die Gewinner von WortSchau2...

    WortSchau2 Preisverleihung

    ...das Duo EnGawa mit "A a.m." und Lars Altemann mit "Und Trompeten preisen den Totschlag" (von links nach rechts; daneben die Mitglieder der Jury Guido Huller und Sarah Bergh). (Foto: Sebastian Auer)

     

    „Und Trompeten preisen den Totschlag“ und „A a.m.“ lauten die Gewinner des diesjährigen WortSchau2-Theaterfestivals (25. bis 29. Oktober). Fiel die Entscheidung bereits bei der letzten Auflage des Festivals denkbar knapp aus, so konnte sich die Jury dieses Jahr nicht einmal mehr auf einen einzigen Gewinner festlegen. Am Ende triumphierten zwei performative Stücke, die besonders innerhalb ihres Genres bestachen. In Lars Altemanns „Und Trompeten preisen den Totschlag“ faszinierte vor allem das opulente Bühnenbild und die sehr realistische Gewaltdarstellung - auch wenn diese einige Zuschauer abschreckte. Das Stück spielt im 10. Jahrhundert und handelt von einer Gruppe Henkern, die unterschiedliche Vorstellungen von ihrem Handwerk haben. „A a.m.“ der Gruppe EnGawa gelang es mittels einfachster Laute eine unterhaltsame Geschichte zu erzählen: die Geschichte zweier japanischer Bürodamen, deren Alltag mitunter ins Groteske abdriftet. Dennoch nimmt man den beiden Figuren - Masako Ogura und Regisseurin Otone Sato - zu jedem Zeitpunkt ab, dass sie sich in einer realen Situation befinden, gerade das macht das Stück so stark.
    KulturBunt Neuperlach-Geschäftsführerin Bahar Auer überreichte den Gruppen den diesjährigen Kulturforumpreis, beide erhielten jeweils 500 Euro Preisgeld. Die Mitglieder der Jury Andrea Funk, Gudio Huller und Sarah Bergh betonten bei ihrer Abschlussrede noch einmal den Fördercharakter des Preises, lobten dabei aber auch die Inszenierungen der vier anderen WortSchau2-Teilnehmer. Diese hätten das Festival gerade durch Ihre vielfältigen Herangehensweisen bereichert.

     

    UND TROMPETEN PREISEN DEN TOTSCHLAG

    Mit: Nikita Gibalenko, Tom von der Isar, Michèle Haghuber, Adam Kupinski, Wulf Schmid Noerr, Alexander Mattheis, Oleg Tynkov und Manuel Santiago Renken
    Regie: Lars Altemann I Dramaturgie: Fiona Grün I Kostüm: Iris Krause | Bühnenbild/Licht: Marc Alexander Haas I Komposition: Wulf Schmid Noerr

     

    A A.M.

    Mit: Otone Sato, Masako Ogura
    Regie: Otone Sato

    Die erste Auflage...

    WortSchau-Jury

    Die WortSchau-Jury (von links nach rechts): Andrea Funk, Martin Kindervater und Sarah Bergh. (Foto: Sebastian Auer)

     

    „In den jungen Theatergruppen steckt Potenzial, Spielfreude und Mut zu eigener Inszenierungsästhetik“, schrieb die Süddeutsche Zeitung, ein „super Konzept“ nannte es das München im September-Magazin. Das WortSchau-Festival brachte eine völlig neue Art Theater nach Neuperlach, ins PEPPER-Theater. Acht Gruppen wetteiferten um den Kulturforumpreis, den am Ende nur einer erhalten konnte. Und die meisten Inszenierungen konnten sich wirklich sehen lassen. Besonders zwei taten sich hervor: Das Haus der kleinen Künste mit „Rote Reihe Nr. 8.“ und „Das letzte Band“ des Tod und Teufel Theaterkollektivs. Es sollte eine knappe Entscheidung werden. Am Ende entschied sich die Jury mit 2:1 für „Das letzte Band“. Das Preisgeld spendete die Gruppe an die Gute-Dinge-Stiftung. Und auch das Rahmenprogramm konnte sich sehen lassen. Bei den Musikern gab es keinen Gewinner außer dem Publikum. Bunt gemischte Musikrichtungen, Musiker aus nah und fern, das konnte sich hören lassen. Besonders die beiden Teenager Lili Volk und Oskar begeisterten mit ihrem gemeinsamen Auftritt. Am Ende heißt es so schön: „Vor der WortSchau ist nach der WortSchau.“ Die zweite Auflage des Festivals fand im Oktober 2017 statt (siehe oben).

     

    DAS LETZTE BAND

    Premiere am 21. September 2016 im Rahmen des WortSchau-Festivals

    Inszenierung: Makanian Zerefay und das Tod & Teufel Theater

    Mit Peter Blum als Krapp

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