• Mi | 20 | Nov | 2019 | 20:00 UHR | Pepper
    AK: 5,- EUR | ERMÄSSIGT: 3,- EUR | EINLASS: 19:30 UHR
    KURZFILMBÜHNE: INTERNET

    Eine Fortsetzung der Reihe von Kurzfilmabenden im Pepper Theater München. Dieses Mal werden die Arbeiten junger Autoren und Autorinnen gezeigt, die sich mit dem Einfluss von Internet und Social Media auf das Leben eines Menschen inhaltlich und ästhetisch auseinandersetzen. Es werden sowohl Spielfilme als auch dokumentarische Arbeiten unter 30 Minuten vorgeführt. Im Anschluss auf jeden Film findet eine kurze Q&A Runde mit jeweiligen AutorInnen und Teammigliedern statt.

     

    Programm (on construction):

    WE ARE DATA
    a film by Moritz Müller-Preißer & Franziska Brozio
    Die digitale Welt ist unübersichtlich und leer. Denn wir tummeln uns nur noch in den Räumen, die uns die Zeit vertreiben sollen, auf den Servern von Google, Facebook, Amazon und Co. Was passiert wenn wir versuchen aus dieser Selbstverständlichkeit zu flüchten? Online sind wir nur Daten. Wir existieren als digitale Abbilder unserer Selbst. Sie sind uns ähnlich, doch sie sind nicht wir. Und wir haben längst die Kontrolle über sie verloren. WE ARE DATA erzählt die Geschichte eines jungen Mannes, der versucht zu entkommen, doch von seinem digitalen Selbst eingeholt wird. Er könnte für einen jeden von uns stehen, denn sind wir nicht alle schon einmal aufgeschreckt, beim letzten großen Skandal? Vielleicht sollten wir es selbst in die Hand nehmen unsere digitale Welt zu erschaffen. Im Film erzählen drei, die das bereits tun, worauf es ankommt. Es ist eine Reise und eine Flucht, auf der Suche nach dem Internet, wie es hätte sein sollen. Wie diese Reise ausgeht ist offen. Oder kennen wir das Ende schon, weil es letztendlich an uns liegt?

    We are data


    UNTER WASSER SCHWEBT SICH'S BESSER
    von Markus Müller (Curry Fiasko)
    Nina ist neu in München: Für ihre Instagram-Follower hält sie ihre ersten Schritte in der neuen Heimat fest und führt dabei durch ihre neue Wohngegend, ihre WG und die nahegelegene Filmhochschule an der sie sich bewerben will. Auch wenn sie vor der Kamera ihre Zufriedenheit ausstellt, ist sie im Grunde einsam und zutiefst verunsichert.
    Der Film wurde an einem Tag an Originalschauplätzen mit tatsächlich an besagtem Samstag stattfindenden Ereignissen und Menschen mit einer Canon C300 gedreht.
    Um den vertikalen Instagram-Story-Look nachzuempfinden hielt ich die Kamera durchgehend vertikal. Außer mir und der Schauspielerin MIKA SING waren keine weiteren Personen vorher eingeweiht oder direkt in den Drehprozess involviert. Das Budget betrug 50,- €.

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