• Sa | 24 | Okt | 2020 | 19:00 UHR | Pepper
    AK: 18,- EUR | ERMÄSSIGT: 12,- EUR | EINLASS: 18:30
    WortSchau5 - Tag 1

    Aufgrund der aktuellen Hygieneauflagen dürfen wir nur eine begrenzte Anzahl an Publikum zu unseren Veranstaltungen lassen. Das betrifft insbesondere unser diesjähriges WortSchau5-Festival für das es jetzt schon keine Plätze mehr im Pepper Theater gibt.
    Wir arbeiten deshalb momentan an einer Lösung, Veranstaltungen für einen geringeren Eintrittspreis per Livestream ins Kulturhaus zu übertragen.

    Für WortSchau5 lädt KulturBunt Neuperlach auch diesmal – trotz Pandemie – wieder Theaterschaffende ein, ihre Projektideen zu präsentieren – innovative Theatersprachen und -formen, die gerne auf eigenen Texten basieren können. Text-Adaptionen sind jedoch ebenfalls möglich.
    Die Ideen werden mit einer Länge von 20 bis 30 Minuten auf dem Festival präsentiert. Die Jury ermittelt daraufhin die Gewinnergruppe des KulturBunt-Preises, der nicht nur mit 1.000€ dotiert ist: Die Gruppe darf ihre Idee zudem im folgenden Jahr mit Unterstützung von KulturBunt als abendfüllende Produktion auf die Bühne bringen. Weil aber in Zeiten wie diesen gerade die freischaffende Theaterszene zu den Verlierern zählt, erhält jede Gruppe für ihren Beitrag zudem einen „Corona-Preis“.

    WortSchau Theaterfestival Neuperlach

    JURY: Barbara Mundel & Olivia Ebert | Sarah Bergh | Emre Akal | Guido Huller

    FESTIVALLEITUNG: Bahar Auer

    TECHNISCHE LEITUNG: Drazen Blazina und Marc Haas

    ÖFFENTLICHKEITSARBEIT: Jonas Schlemme

    Mit freundlicher Unterstützung durch RODEO2020_BAUSTELLE UTOPIA & GALERIE KULLUKCU GREGORIAN

     

     

    SA | 24 | OKT | 2020 | 19:00 UHR | PEPPER THEATER

    19:00 UHR: BEGRÜSSUNG DURCH FESTIVALLEITUNG BAHAR AUER

    WortSchau Bahar Auer Fotostudio FLY

    19:15 UHR
    TRÄUME
    NACH GÜNTER EICH IN EINER BEARBEITUNG VON FUTUR.X
    Was ist real, wenn man glaubt, man erwacht aus einem Traum, aber es ist nur ein weiterer Traum? Von welcher Welt träumen wir, wenn nichts mehr verlässlich scheint?
    Der Hörspielzyklus Träume von Günter Eich (1950) zeichnet (Alp)Träume der Nachkriegsgeneration. Unmerklich kippen utopische Narrative in einen dystopischen Alltag und sind heute aktueller denn je. Mit Träume macht sich Futur.X auf die Suche nach einem Hybrid zwischen Hörspiel und Inszenierung. Die Grenzen von Realität und Traum werden nicht nur auf der textlich-inhaltlichen Ebene sondern auch auf der Ebene der Wahrnehmung virulent.

    Von und mit: Stefan Ammer, Gamze Celik, Moritz Dietenhauser, Sophie Gigou, Fiona Grün, Robert Majd, Paulina Platzer, Janina Rüb, Victoria Schmidt, Thomas Schneider, Nastia Shtemenko

    WortSchau Träume Futur.X

     

    20:00 UHR
    MEIN IDEAL IST SO SCHÖN, ICH KANN ES MIR MEIN LEBEN LANG ANSEHEN
    Am Strand steht eine Pension. Das dunkle Meer ist überall um uns herum, wie bei einer Insel vielleicht, nur dass das hier Land ist. Vor der Küste wölbt sich der ganze Himmel am Horizont aus dem Wasser in einem Bogen über uns und ist so hellgrau wie der Himmel über Venedig, wenn der in diesem hellgrau ist. Eine Perlmuttstraße führt von der Promenade hinter den Dünen zum Eingangsportal der Pension. Die Calciumcarbonatverbindungen sind das Schönste auf der Welt. Sie sind wie die Tränen, die ich weine, wenn ich an unseren Planeten denke. Gestern Nacht bin ich aufgewacht und mir ist eingefallen, dass ich schon eine ganze Weile so funktioniere und ich weiß irgendwie nicht wofür. Manchmal fühl ich mich wie das Brot beim Italiener, das immer zum Essen dazugestellt wird und das niemand will, höchstens eine Scheibe.

    Text, Regie: Bruno Brandes
    Schauspiel: Anna Sacher, Kerstin Oppermann, Tim Rosentreter

    Kamera: Sophia Weißer

    WortSchaut Mein Ideal ist

     

    20:45 UHR
    LOEWENHERZ
    Wofür stehe ich ein? Wann zeige ich Haltung? Und: Was für eine Rolle spielen dabei Freundschaft und ein Vorbild? In Auseinandersetzung mit Astrid Lindgrens Romanstoff „Die Brüder Löwenherz“ und den Biographien der Protagonisten, den Breakdance Tänzern Serhat Perhat und Jawad Rajpoot, entwickelt ein Team aus jungen, spartenübergreifenden KünstlerInnen gemeinsam mit der Autorin Lena Gorelik ein Tanztheaterstück für Kinder ab 8 Jahren, das mit den Mitteln Sprache, Tanz und Live-Musik zum Thema MUT FINDEN forscht.

    Text: Lena Gorelik
    Choreographie & Künstlerische Leitung: Simone Lindner
    Co-Regie: Alexander Löwen
    Performance: Jawad Rajpoot, Serhat Perhat
    Musik: Fallwander (Theresa Allgaier / Teresa Zaremba) | Foto: Celine Fournier

    WortSchau Loewenherz Gorelik Lindner

     

    21:30 UHR
    NAKED BEAUTY
    EINE PERFORMATIVE INSTALLATION ÜBER DIE KULTURELLEN CODES IM SEHEN & ERFAHREN ÖFFENTLICHER NACKTHEIT

    Der Bilder-Kanon der westlichen Kunstgeschichte ist voll von Darstellungen nackter weißer, dem historischen Schönheitsideal entsprechenden Körper. Der weiße männliche* Körper repräsentiert dabei Autorität und Stärke. Anders so schon die Darstellung nackter weißer Frauen*. Auch der Jahrhunderte alte strukturelle Rassismus sowie Ableismus spielt in der künstlerischen Darstellung von Körpern eine entscheidende Rolle. NAKED BEAUTY reflektiert diese und sucht nach historischen und heutigen Gegenbildern, die der Binarität von Geschlechterdarstellung sowie der dominanten westlichen Gaze andere Körperbilder entgegensetzen.

    Von Theresa Seraphin & Helena Kontoudakis
    Performance: Patrick Nellessen

    WortSchau Naked Beauty

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