• ab Do | 19 | Nov | 2020* | 19:00 UHR | Kulturhaus
    Eintritt nach Anmeldung/Bewerbung
    Ausstellung: Sarah Sonja Lerch

    Sarah Sonja Lerch – Münchens vergessene Revolutionärin

    Eine Frau taucht Anfang 1918 unvermittelt an der Seite Kurt Eisners in München auf und betreibt gezielte Agitation für einen Generalstreik, mit dem sie den Krieg beenden, den Frieden mit Russland erzwingen und Deutschland in eine Republik verwandeln will. Es ist Sarah Sonja Lerch, geb. Rabinowitz (1882-1918), die schon nach wenigen Streiktagen verhaftet und 8 Wochen später im Gefängnis Stadelheim erhängt aufgefunden wird. Wer war diese Frau? Eine gelangweilte Professorengattin, die den Aufstand probte? Eine russische Agentin? Die Geliebte Kurt Eisners?

    Sarah Sonja Lerch

    Seit 19. November steht die Ausstellung „Sarah Sonja Lerch – Münchens vergessene Revolutionärin“von Cornelia Naumann und Günther Gerstenberg im Kulturhaus Neuperlach, doch wir sind immer noch nicht sicher. Vielleicht können Sie uns helfen aufzuklären, wer Sarah Sonja Lerch denn nun wirklich war.

    Deshalb bitten wir Sie sich bei uns zu bewerben als:
    - kreative Spürnasen
    - demokratische Anarchistinnen und Anarchisten
    - belesene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlerin
    - arbeitssuchende Künstlerinnen und Künstlerin
    - alle, die irgendwas mit Medien zu tun haben
    - friedliche Revolutionärinnen und Revolutionäre

    - und natürlich alle, die einfach an der Ausstellung interessiert sind.

    Bewerbungen an info@kulturbunt-neuperlach.de
    Vorkenntnisse nicht vonnöten, nur eine gehörige Portion an Wissbegier!

     

    "In den Geschichtsbüchern sind immer Männer die Protagonisten der Revolution. Aber schon bei der französischen Revolution, bei der Pariser Commune, eigentlich bei allen Revolutionen waren erst die Frauen diejenigen, die auf der Straße den Umsturz herbeigeführt haben." 

     

    "In die Geschichtsbücher geht das dann nicht als Protest ein, sondern als Weiberkrawall und 100 Jahre später ist es dann vergessen.!

     

    Günther Gerstenberg und Cornelia Naumann auf die Frage nach dem Warum

     

    Mehr dazu hier:

    Video-Teaser zur Ausstellung

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