• Fr | 2 | Jul | 2021 | 18:30 UHR | Theatron im Ostpark
    EINTRITT FREI | EINLASS: 18:00
    HoodWood 2021 - Tag 3

    Die Veranstaltung findet im Theatron im Ostpark statt.
    Aufgrund der aktuellen Situation bitten wir um Voranmeldung!
    Wir übertragen an diesem Tag auch das Viertelfinale der diesjährigen Fussball-EM um 21:00!

     

     

    THEATER MIT BÜHNENWERK: WAS VOM DRAMA ÜBRIG BLIEB | MI – FR | 18:30 UHR | SA & SO | 17:00 UHR
    In einer vielleicht gar nicht so fernen Zukunft,  42 Jahre nach dem Zusammenbruch der Zivilisation wir wir sie kennen: Auf der Suche nach Dingen aus der alten Zeit durchstreift eine Truppe von Artefaktjägern die verlassenen Dörfer und Städte. Der neueste Fund: eine alte Metallkiste. Darin merkwürdige Texte und seltsame Kleider und Gegenstände. Der alte Archivar, einer der letzen Überlebenden aus der Zeit vor dem Umbruch, kann sich dunkel erinnern: Theater. Da war mal was. Gespielte Geschichten und so. Der Hauptmann will es genau wissen, und so werden Fragmente aus uralten und noch-nicht-ganz-so-alten Stücken aus dem Staub gehoben und zu neuem Leben erweckt.
    Was vom Drama übrig blieb. Eine Retrospektive auf 2500 Jahre Theatergeschichte und 5 Jahre BühnenWerk Open-Air mit Ausschnitten aus Antigone, Die Räuber, Faust, Ein Sommernachtstraum und Der Herr der Fliegen. Es spielen SchülerInnen der Europäischen Schule München, Regie: Iris Krause, Ausstattung: Marc Alexander Haas.

     

    ELWOOD & RESSLE | FR | 19:45 UHR
    Natalie Elwood - Gesang, Whistle, Melodica, Percussion
    Josef Reßle - Piano
    „Ätherische kleine Meisterwerke voller lyrischer Kraft“ - so beschreibt die SZ die Musik der beiden Ausnahmetalente Natalie Elwood und Josef Reßle. Ihr Album-Debut erschien 2018, doch musikalische Partner in anderen Bands sind die beiden schon seit zehn Jahren. Im Lauf dieser langen Zusammenarbeit entstand jenes blinde Verständnis, das die Magie ihrer Auftritte ausmacht.
    “Es ist nicht nur Reßles fantastische Virtuosität am Piano, nicht nur Elwoods faszinierende Stimme, es ist die Symbiose aus beidem, die perfekte Harmonie, das gemeinsame Improvisieren, das beinahe atemlos macht.“ (Merkur)

    Elwood&Reßle_large ©natalie elwood
    Foto: Natalie Elwood

     

    ARASH SASAN & BAND | FR | 21:00 UHR
    Im Zentrum der Musik von Arash Sasan steht sein ausdrucksstarker, orientalisch geprägter Gesang. Mit ungeheurer Intensität erzählt der iranische Wahlmünchner von eigenen Erlebnissen oder vertont klassische persische Lyrik von Dichtern wie Saadi, Rumi oder Hafiz.
    Sein Kompositionsstil an der Gitarre überrascht mit starken Flamenco-Einflüssen, einer Musik, die ihn schon von Kindesbeinen an faszinierte. Im Teheran der 80er Jahre war eine spanische Gitarre dann allerdings nicht mehr gern gesehen, und so eignete sich Sasan seine Kenntnisse mehr oder weniger heimlich und autodidaktisch an. Nach und nach entwickelte er seine typische Melange aus persischer Sprache und spanischer Harmonik/Rhythmik.
    Aktuell finden sich in der Musik von Arash Sasan und seiner Band orientalische Einflüsse vom Kaukasus bis zum Persischen Golf neben mediterranen Klängen und jazzigen Impulsen. Manchmal greift Sasan auch Volksliedhaftes auf – wie die Legende von der zwangsverheirateten Braut „Sari Gelin“, die sich in der Hochzeitsnacht das Leben nimmt, gesungen aus der Perspektive des liebenden jungen Mannes, den sie eigentlich erwählt hatte. Arash Sasan kann solche Geschichten in ihrer Tiefe und Dramatik schildern, ohne dabei kitschig zu sein. Und im nächsten Lied dominieren dann wieder Rhythmus und Lebensfreude.
    Für seine rhythmisch oft mitreißenden Lieder hat Arash Sasan in München musikalische Partner gefunden, mit denen er schon seit mehreren Jahren zusammenspielt: Den Pianisten Josef Reßle, Preisträger des BMW-Welt Young Artist Jazz Award 2016, den Drummer und Framedrum-Spieler Stefan Noelle und den jungen venezolanischen Kontrabassisten Wilbert Pepper, der der faszinierenden Tradition der Jugendorchester Venezuelas entstammt. Von einem Moment zum anderen werden sie von sensiblen Begleitern zu furiosen Solisten, um sich im nächsten Augenblick wieder ganz in den Dienst von Arash Sasans musikalischer Poesie zu stellen.

    Arash Sasan

    Foto: Houtan Shirazi

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